Rezension // Wolkenschloss von Kerstin Gier

Bei Wolkenschloss handelt es sich um ein Jugendbuch von der wohl erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautorin Kerstin Gier. Eigentlich greife ich sehr selten zu diesem Genre, doch konnte mich einerseits die Buchgestaltung überzeugen (es ist immerhin lila) und auf der anderen Seite wollte ich auch mal etwas von Kerstin Gier lesen, die vor allem aufgrund ihrer Silber-Trilogie bekannt ist. Deshalb nutzte ich gemeinsam mit Sandrine von Buecherkompass die Gelegenheit auf der Frankfurter Buchmesse ein signiertes Exemplar zu bekommen und Gottseidank waren wir unter den Ersten und mussten nicht wie andere vier Stunden dafür anstehen.

Inhaltsangabe zu Wolkenschloss

Die 17-jährige Fanny ist Praktikantin im schweizer Grandhotel Château Janvier. Sie hatte ihr Abitur geschmissen und will nun weit weg von Freunden und Familie erste Arbeitserfahrungen in der Gastronomie sammeln. Dabei lernt sie viele liebe und langjährige Mitarbeiter des Hotels kennen, aber auch ein paar hochnäsige Zicken aus der Ecole hôtelière de Lausanne (ich liebe diesen Seitenhieb auf die Nobel-Hotelfachschule). Aber natürlich laufen ihr nicht nur Mitarbeiter über den Weg, sondern vor allem Gäste und so kommt es, dass sie rund um Weihnachten den britischen Jungen Tristan Brown kennenlernt, der gerne mal die Hotelwände hochklettert. Warum das so ist, stellt sich im Laufe der Handlung noch heraus. Zu ihrem Bedauern muss sie sich auch manchmal mit dem kleinen Bengel Don Burkhardt herumschlagen, aber auch mit ihm wird Fanny Funke fertig.

Desto näher der Silvesterabend im Hotel heranrückt, desto spannender wird es auch im Hotel und Fanny stößt auf einige Ungereimtheiten: eine Oligarchengattin, reist unter falschem Namen an, ein altes Ehepaar entpuppt sich als höchst kriminell… Auf ihrer Geheimmission begleitet sie dann auch noch der Hotelsohn Ben Montfort, der es ihr auch ein bisschen angetan hat. Aber Tristan findet sie auch süß…

 

Meine Gedanken zum Roman

Hach, es war teilweise einfach zum Dahinschmelzen. Macht es euch an einem Sonntag kuschelig im Bett, legt euch ein paar Kekse zurecht und checkt im Wolkenschloss ein! Ich hatte das Buch in der Vorweihnachtszeit gelesen, das machte das Leseerlebnis natürlich perfekt. Auch wenn das Buch eher eine jüngere Zielgruppe anspricht, finde ich es doch interessant einfach mal in Teenager-Zeiten zurückversetzt zu werden, in denen jeder Kuss zu Erdbeben im Bauch führt. So ergeht es zumindest auch der Hauptfigur, die man auf Anhieb sympathisch findet. Nachdem dies mein erstes Buch von Kerstin Gier war, konnte ich es nicht in Vergleich zu andere setzen, war aber wirklich begeistert. Auf anderen Blogs liest man, dass es an die Silber-Trilogie nicht herankommt – tja, schade, aber es hat mir wirklisch schöne Lesestunden bereitet.

Zur Autorin Kerstin Gier

Kerstin Gier hat 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Seither hat sie zahlreiche Jugend-, Frauen- und Liebesromane verfasst, die allesamt von ihren Leserinnen mit Begeisterung aufgenommen werden. Ihre phantastische Trilogie »Silber« ist ein internationaler Bestseller, genauso wie die Romane »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün« sowie »Müttermafia« und »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner«. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (von der Website der S. Fischer Verlage entnommen)

Weitere Besprechungen zu Wolkenschloss

Lilliesbuchseite I Tintenhain I

Hier geht’s zum Buch.

 

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